VPN

Heutzutage gibt es eine große Auswahl an VPN-Diensten (Virtual Private Networks), sodass die Entscheidung für einen passenden Anbieter nicht immer einfach ist. Einige VPNs bieten zusätzliche Funktionen oder werden mit weiteren Sicherheitsdiensten gebündelt, während andere vor allem durch Empfehlungen in sozialen Medien oder Podcasts bekannt sind.

Ein VPN kann in bestimmten Situationen sinnvoll sein – etwa um zu verhindern, dass Ihr Internetdienstanbieter Ihre Online-Aktivitäten einsehen kann, um geografische Beschränkungen innerhalb oder außerhalb Österreichs zu umgehen oder um eine zusätzliche Sicherheitsebene bei der Nutzung öffentlicher oder nicht vertrauenswürdiger WLAN-Netzwerke zu schaffen.

Wenn Sie mehr über die Funktionsweise von VPNs, ihre Grenzen oder die Bedeutung von Datenschutz erfahren möchten – oder sich fragen, ob ein VPN für Sie in Österreich überhaupt notwendig ist –, lesen Sie unseren ausführlichen Leitfaden zum Thema VPN-Datenschutz.


Wie wir VPNs testen


Wie wir VPN-Dienste auswählen und abonnieren

Wie bei all unseren Bewertungen abonnieren wir die VPN-Dienste, die wir testen, mit eigenen Mitteln – so, wie es auch Nutzerinnen und Nutzer in Österreich tun würden. Wir akzeptieren keine kostenlosen Abonnements oder Sonderzugänge von Anbietern. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir keine speziell angepassten Versionen der Software erhalten, sondern genau das Produkt testen, das regulären Kundinnen und Kunden zur Verfügung steht.


Einige der von uns bewerteten VPN-Anbieter können uns über Affiliate-Links eine Provision zahlen. Diese Vergütungen haben jedoch keinen Einfluss auf unsere Bewertungen, Platzierungen oder Empfehlungen. Anbieter bestimmen weder den Inhalt unserer Tests noch das Ergebnis unserer Einschätzungen.

Einheitliche und nachvollziehbare Testverfahren

Jeder VPN-Dienst durchläuft bei uns denselben standardisierten Testprozess, damit alle Anbieter unter vergleichbaren Bedingungen bewertet werden können. Dieser Ansatz ist entscheidend, um faire und nachvollziehbare Vergleiche zu ermöglichen und Nutzerinnen und Nutzern in Österreich eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Zur besseren Übersicht stellen wir zusätzlich Vergleichstools bereit, darunter direkte Gegenüberstellungen (Side-by-Side) und Vergleichstabellen, in denen alle getesteten VPNs auf einen Blick dargestellt werden.

Unsere Testkategorien

Unsere VPN-Tests basieren auf drei zentralen Bereichen:

  • Sicherheit

  • Leistung

  • Funktionen

Sicherheit

Die Sicherheitsbewertung beginnt bereits vor dem eigentlichen Abonnement eines VPN-Dienstes. Wir analysieren den Registrierungsprozess und prüfen, wie transparent und datensparsam die Kontoerstellung sowie die Bezahlung gestaltet sind. Dieser Schritt ist besonders wichtig, da VPN-Anbieter persönliche Daten wie E-Mail-Adresse oder Zahlungsinformationen potenziell mit einer IP-Adresse verknüpfen könnten.

VPN-Dienste mit besonders hohen Datenschutzstandards verzichten möglichst auf klassische Nutzerkonten mit E-Mail-Adresse und Passwort und setzen stattdessen auf zufällig generierte Kontonummern. Zusätzlich dokumentieren wir, welche Zahlungsmethoden angeboten werden. Aus Datenschutzsicht sind Optionen wie Kryptowährungen oder andere datensparsame Zahlungsarten besonders positiv zu bewerten, da sie eine höhere Anonymität ermöglichen.


VPN-Leitfaden 2026 – Auswahl, Datenschutz und Sicherheit in Österreich

Dieser Leitfaden stellt die besten VPN-Dienste des Jahres 2026 vor und erklärt, wie Sie den für Ihre individuellen Anforderungen passenden Anbieter auswählen können. Der Fokus liegt dabei auf dem Schutz Ihrer Privatsphäre, der Sicherheit Ihrer Daten und der zuverlässigen Nutzung des Internets – auch für Nutzerinnen und Nutzer in Österreich.

Darüber hinaus zeigen wir, wie ein VPN dabei helfen kann, persönliche Daten auf verschiedenen Geräten zu schützen und den Zugriff auf Inhalte zu ermöglichen, die ansonsten regional eingeschränkt sein können.

Unsere Bewertungskriterien für VPN-Dienste

Die Bewertung von VPNs ist komplex, da Nutzer unterschiedliche Erwartungen und Einsatzbereiche haben. Aus unserer Sicht sollte ein empfehlenswerter VPN-Dienst jedoch mindestens die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Keine Datenlecks: Alle relevanten Tests müssen ohne DNS-, IPv4- oder IPv6-Lecks bestanden werden, die Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen könnten.

  • Stabile Leistung: Gute Geschwindigkeiten und eine zuverlässige Verbindung über das gesamte Servernetzwerk hinweg. Anbieter mit mehr Servern und Standorten erzielen in der Praxis meist bessere Ergebnisse.

  • Zuverlässige Apps: Hochwertige Anwendungen, bei denen alle beworbenen Funktionen auch tatsächlich stabil funktionieren.

  • Moderne Sicherheitsstandards: Unterstützung sicherer VPN-Protokolle und starker Verschlüsselung.

  • Geld-zurück-Garantie: Eine faire Rückerstattungsregelung, um den Dienst risikofrei testen zu können.

  • Vertrauenswürdiger Anbieter: Ein etablierter Dienst mit nachvollziehbarer Unternehmensstruktur, transparenten Datenschutzrichtlinien und klarem Sicherheitsfokus.

  • No-Logs-Richtlinie: Klare Zusicherung, dass keine Nutzungsdaten gespeichert werden – idealerweise durch unabhängige Prüfungen bestätigt.

So wählen Sie das beste VPN für Ihre Bedürfnisse

Angesichts der großen Auswahl an VPN-Anbietern ist es nicht immer leicht, den richtigen Dienst zu finden. Bei der Entscheidung sollten insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt werden:

Sicherheit


Achten Sie auf bewährte Verschlüsselungsstandards wie AES-256 oder ChaCha20 sowie auf sichere Protokolle wie WireGuard, OpenVPN oder vergleichbare moderne Lösungen. Ein zuverlässiger Kill Switch, Schutz vor DNS- und IPv6-Lecks sowie optionale Zusatzfunktionen wie Werbe- oder Tracker-Blockierung erhöhen das Sicherheitsniveau deutlich.

Datenschutz


Eine strenge und transparent formulierte No-Logs-Richtlinie ist entscheidend. Anbieter mit Sitz in einer datenschutzfreundlichen Gerichtsbarkeit gelten dabei als besonders vertrauenswürdig – ein wichtiger Punkt auch für Nutzer in Österreich.

Geschwindigkeit


Die hier vorgestellten VPNs sind leistungsstark genug für anspruchsvolle Anwendungen wie 4K-Streaming, Videokonferenzen oder Online-Gaming.

Servernetzwerk


Grundsätzlich gilt: Je größer und vielfältiger das Servernetzwerk, desto besser lassen sich stabile und schnelle Verbindungen herstellen – sowohl innerhalb Europas als auch weltweit.

Geräteunterstützung


Ein gutes VPN sollte native Apps für Windows, macOS, iOS, Android, Linux sowie optional Router unterstützen und mindestens fünf gleichzeitige Verbindungen erlauben.

Streaming und Torrenting


Für Streaming ist entscheidend, dass der VPN-Dienst gängige Plattformen zuverlässig erreicht. Wer P2P-Netzwerke nutzt, sollte auf speziell optimierte Server, hohe Geschwindigkeiten und keine Bandbreitenbeschränkungen achten.

Benutzerfreundlichkeit und Support


Übersichtliche Apps und ein erreichbarer Kundensupport – idealerweise rund um die Uhr – sind besonders für Einsteiger wichtig.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Langfristige Abonnements sind meist deutlich günstiger als Monatspläne. Eine mindestens 30-tägige Geld-zurück-Garantie sollte Standard sein.

Bei der finalen Entscheidung empfiehlt es sich, neben technischen Aspekten auch den Ruf des Anbieters, dessen Datenschutzpraxis und die zusätzlichen Funktionen über die reine Verschlüsselung hinaus zu berücksichtigen.

Optimale VPN-Leistung und Geschwindigkeit erzielen


Ein leistungsstarker Anbieter ist die Grundlage, doch auch die richtige Nutzung spielt eine wichtige Rolle. Mit den folgenden Maßnahmen lässt sich die VPN-Performance deutlich verbessern:

  • Verbinden Sie sich mit einem Server, der geografisch möglichst nahe an Ihrem Standort liegt (z. B. in Österreich oder angrenzenden Ländern).

  • Nutzen Sie den am wenigsten ausgelasteten oder vom Anbieter empfohlenen Server.

  • Testen Sie verschiedene Protokolle: WireGuard bietet in der Regel die höchsten Geschwindigkeiten, während OpenVPN UDP ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Performance ist.

  • Verwenden Sie nach Möglichkeit eine kabelgebundene Internetverbindung anstelle von WLAN.

  • Deaktivieren Sie nicht benötigte Zusatzfunktionen im VPN-Client.

  • Halten Sie Betriebssystem und VPN-Software stets aktuell.

  • Eine schnelle Internetgrundverbindung hilft, unvermeidbare Geschwindigkeitseinbußen durch Verschlüsselung auszugleichen.

Warum kostenlose VPNs keine gute Wahl sind


Kostenlose VPN-Dienste wirken auf den ersten Blick attraktiv, bringen jedoch erhebliche Nachteile mit sich. Viele finanzieren sich durch das Sammeln und Weiterverkaufen von Nutzerdaten, was dem eigentlichen Zweck eines VPNs widerspricht. Häufig kommen zudem Werbung, strenge Datenlimits, reduzierte Geschwindigkeiten oder sogar Sicherheitsrisiken hinzu.

In der Praxis zeigen kostenlose VPNs oft Schwächen bei Streaming, Verbindungsstabilität und Datenschutz – insbesondere in öffentlichen WLAN-Netzen.

Für verlässliche Sicherheit, stabile Leistung und echten Schutz der Privatsphäre ist ein seriöser kostenpflichtiger VPN-Dienst die deutlich bessere Wahl.